Der Energiegebrauch steigt




Der Energiegebrauch steigt

In einem Text der FAZ vom 15.08.2016 wird über den steigenden "Energieverbrauch" berichtet. Zunächst einmal muss man feststellen, dass der Energieverbrauch weltweit nach wie vor 0 Joule beträgt und dieses sich in den kommenden Jahrtausenden auch nicht ändern wird. Energie wird nicht verbraucht sondern nur in eine andere Energieart umgewandelt. Es spricht für sich, solche Banalitäten in Energiediskussionen immer wieder erklären zu müssen. Gleichzeitig spricht es nicht gerade für die besonderen Fachkenntnisse der sogenannten Energiepolitiker, die mit solchen falschen Äußerungen immer wieder an die Öffentlichkeit treten.

Der Energiegebrauch steigt allerdings kontinuierlich an. Dazu zählt u.a. der Verbrauch von Kohle, Öl, Gas und Strom usw.. In dem Text stößt man auf eine interessante Entwicklung. Durch die sogenannte Energiewende sank der Verbrauch von Stein- und Braunkohle in den ersten 6 Monaten um 2 bzw. 1,5%. Der Gasverbrauch stieg um ca. 7%, was nicht nur an der kühlen Witterung lag, sondern auch an dem Grundkonzept der Energiewende. Durch die zunehmende Einspeisung des volatilen Windstromes, oder anders ausgedrückt der unberechenbar auftretenden Windenergie, muss eine stetig zunehmende Regelleistung eingesetzt werden, um die Netzfrequenz zu stabilisieren. Dazu können Ex- und Importe von Strom, sowie schnell verfügbare Kraftwerkskapazitäten, wie z.B. Gasturbinen, beitragen. Gas ist teuer, sehr teuer. Werden weiter zunehmende Regelleistungen im Zuge des Ausbaus mit weiteren Windkraftanlagen erforderlich, so wird das den Gasverbrauch zusätzlich erhöhen. Welche Bedeutung das für den Gasverbraucher und die Strompreise hat, kann sich jeder selber vorstellen, außer er ist ein energiepolitischer Geisterfahrer.