Misere in der Bildungspolitik




Misere in der Bildungspolitik

Unter der Überschrift "Bekommen Schüler wirklich immer bessere Noten", versucht Spiegel Online die Aussagen von Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, mit einem sogenannten Faktencheck zu widerlegen. Kraus bezeichnet z.B. den Anstieg der Note 1,0 von 2003 bis 2013 in Berlin um das Vierzehnfache als ein Nachlassen der Anforderungen an die Schüler.

Spiegel-Online führt dagegen Durchschnittsnoten aller Bundesländer auf, die sich nur geringfügig verbessert haben. Der Notendurchschnitt wird als arithmetisches Mittel bestimmt. Das Problem mit der Berechnung des arithmetischen Mittels ist, dass dabei viele Informationen verloren gehen. So würde ein starkes Anwachsen von Noten mit 1,0 bei gleichzeitigem Anwachsen von schlechten Noten durch Schüler, die in früheren Jahren keine Befähigung zum Abitur gehabt hätten, den Notendurchschnitt nicht ändern.

Alleine die Tatsache, dass Spiegel Online solche einfachen Zusammenhänge beim sogenannten "Faktencheck" nicht zu berücksichtigen weiß, lässt entweder auf eine sehr schlechte mathematische Bildung oder eine rein ideologisch gefärbte Sichtweise der verantwortlichen Redakteure schließen.

Wie auch immer die Abiturnoten entstehen, nach meiner persönlichen Erfahrung sinken die Kenntnisse der Maschinenbau-Studienanfänger in Mathematik und Physik seit Jahren kontinuierlich. Da darf man sich von den Ergebnissen der PISA-Studien nicht täuschen lassen. Die Verbesserung in den PISA-Studien sind nicht auf eine bessere Ausbildung sondern auf eine gezielte Vorbereitung auf den Test zurückzuführen.

Als rohstoffarmes Land beruht unser Lebensstandard einzig und alleine auf unserem technischen Wissen. Dieses gilt es zu verbessern. Von der jahrelangen bildungspolitischen Misswirtschaft der etablierten Parteien und rot-grünen Wolkenkuckucksheimen in der Bildungspolitik müssen wir uns schnellstmöglich verabschieden und das Leistungsprinzip wieder an die erste Stelle setzen. Die LKR - Liberal-konservatie Reformer - setzen auf das Leistungsprinzip als Kernbaustein der Bildungspolitik.